Realitäten
- zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Der Schriftsteller und Bürgerrechtsaktivist James Baldwin war überzeugt, dass unsere Wahrnehmung der Realität immer auch durch unsere Geschichte, unsere gesellschaftliche Situation geprägt ist. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist – wir sehen sie durch die Bedingungen, in denen wir leben. Es gibt also nicht die eine, universell gültige Realität, es gibt unzählige individuelle Wirklichkeiten.
Der Tanzabend „Realitäten“ lässt uns in drei sehr unterschiedlichen Stücken erleben, wie bereichernd diese Multiperspektivität sein kann, wenn man sie als Einladung auffasst, ihr mit offenen Augen zu begegnen. Die französisch-amerikanische Choreografin und Tänzerin Rachelle Anaïs Scott wurde an der renommierten New Yorker Juilliard School ausgebildet und ist derzeit Ensemblemitglied am Ballett Theater Basel. Sharaf DarZaid ist ein palästinensischer Tänzer und Choreograf, der den traditionellen Dabke seiner Heimat mit Elementen aus zeitgenössischen Tanzformen zu einer völlig eigenen choreografischen Handschrift verbindet. Kwame Osei, in Ghana geboren und in Oberhausen aufgewachsen, hat zehn Jahre in Gelsenkirchen gelebt. Er ist einer der renommiertesten Krump-Tänzer Europas und wird ein Stück kreieren, das Gelsenkirchener Realitäten auf die Bühne bringt.
Mitwirkende
Leitung
- Choreografie
- Sharaf DarZaid, Kwame Osei, Rachelle Anais Scott
- Dramaturgie
- Katharina Rückl
Weitere Termine
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- Uraufführung
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- Vorstellung
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- Vorstellung
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- Vorstellung
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- Vorstellung
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- Vorstellung
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