Ilaria Lanzino
Regisseurin
Ilaria Lanzino arbeitet europaweit als Regisseurin, Dozentin und Librettistin. Nach dem Abschluss ihrer Gesangausbildung studierte sie Germanistik an der Universität Ca’ Foscari in Venedig. Erste Theatererfahrungen sammelte sie als Chorsängerin am Theater an der Wien und anschließend als Regiehospitantin und Assistentin u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Opera Ballet Vlaanderen, dem Theater Dortmund und dem Aalto Theater. An der Deutschen Oper am Rhein war sie feste Spielleiterin und Regieassistentin und hier u. a. bei „Der Ring des Nibelungen“ als Regiemitarbeiterin tätig.
Als Regisseurin ist sie an Häusern wie dem MusikTheater an der Wien (Caccinis „La liberazione di Ruggiero“, Gasparinis „Ambleto“), dem Staatstheater Nürnberg („La Traviata“, „Lucia di Lammermoor“, „Pimpinone“, „Herzog Blaubarts Burg“, „L’elisir d’amore“, Walpurgis’ „Talestri“), der Oper Leipzig („Le nozze di Figaro“, Musgraves „Mary, Queen of Scots“), dem Aalto-Musiktheater Essen („My Fair Lady“), der Deutschen Oper am Rhein („Nabucco“, „Der Kaiser von Atlantis“, Ronchettis „Das fliegende Klassenzimmer“), dem Staatstheater Wiesbaden (Moniuszkos „Straszny dwór“), dem Theater Dortmund („Don Giovanni“, Tidrows Kirsas Musik), der Oper Graz („La Cenerentola“), dem Teatro dell’Opera di Roma („La Resurrezione“) und der Oper Göteborg („Luisa Miller“) zu Gast.
Ilaria Lanzinos Inszenierungen wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. 2020 mit dem 1. Platz des Europäischen Opernregie-Preises. Für ihre für das Teatr Wielki in Poznań erarbeitete Umsetzung von Stanisław Moniuszkos Fragment „Jawnuta“ erhielt sie 2023 den International Opera Award in der Kategorie „Beste Wiederentdeckung“. In derselben Kategorie war im Folgejahr auch ihre Inszenierung von „Mary, Queen of Scots“ nominiert. Zudem unterrichtet Ilaria Lanzino als Dozentin für Szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik in Würzburg.