Frank Hilbrich
Generalintendant und Regisseur
Frank Hilbrich, in Bremen geboren, ist als Musiktheaterregisseur durch Arbeiten an zahlreichen Theatern und Opernhäusern in Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz hervorgetreten. Neben Hauptwerken des Repertoires erarbeitet er regelmäßig Uraufführungen und beteiligt sich an der Entwicklung neuer Stücke und Formate. Große Aufmerksamkeit erfuhren in jüngerer Zeit u. a. seine Inzenierung von Ludger Vollmers „Rummelplatz“ (UA 2025) am Theater Chemnitz sowie Fritz Kreislers „Sissy“ im Winter 25.26 am Theater Bremen.
Maßgebliche Impulse erhielt Frank Hilbrich in seiner Zeit als Regieassistent an der Staatsoper Stuttgart unter der Intendanz von Klaus Zehelein und in der Zusammenarbeit mit Hans Neuenfels. Erste Regiearbeiten folgten am Luzerner Theater und als Chefregisseur am Staatstheater Schwerin. Von 2002 bis 2022 arbeitete er freiberuflich, u. a. für das Theater Basel, die Bregenzer Festspiele, die Semperoper Dresden, das Aalto-Theater Essen, die Oper Graz, die Komische Oper Berlin, die Staatstheater in Mainz und Saarbrücken, die Nationaltheater Mannheim und Weimar sowie für die Staatsoper Budapest. Sehr eng verbunden war er dem Theater Freiburg unter Barbara Mundel, wo ein kompletter „Ring des Nibelungen“ unter seiner Leitung entstand, und der Staatsoper Hannover unter Michael Klügl und dem Theater Freiburg unter Barbara Mundel.
Neben seiner Regietätigkeit ist er seit 2013 Professor für Szenischen Unterricht an der Universität der Künste Berlin. Seit er 2022 als Leitender Regisseur des Musiktheaters und Mitglied im künstlerischen Leitungsteam ans Theater Bremen berufen wurde, ruht seine Lehrtätigkeit.
Mit Beginn der Spielzeit 26.27 wird Frank Hilbrich Generalintendant am MiR und inszeniert in dieser Spielzeit „Tosca“ sowie „Die Liebe zu den drei Orangen“.