Alexander Djurkov Hotter

Kostümbildner

Der venezolanische Kostümbildner Alexander Djurkov Hotter studierte zunächst Architektur an der Technischen Universität Berlin, bevor er 2015 eine Maßschneiderlehre in Düsseldorf absolvierte. Im Anschluss arbeitete er intensiv mit der renommierten Kostümbildnerin Moidele Bickel zusammen, die zu seiner prägendsten und wertvollsten künstlerischen Mentorin wurde. Es folgten Assistenzen u. a. am Schauspielhaus Frankfurt, bei den Salzburger Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden sowie an der Den Norske Opera & Ballett in Oslo bei Produktionen der Regisseur*innen Luc Bondy, Calixto Bieito, Dieter Dorn und Shirin Neshat.

Erste eigene Arbeiten führten ihn an das Akademietheater München, das Theater Freiburg, das IST-Festival Amsterdam, das Theater Dessau, das Mecklenburgische Staatstheater sowie an die Bühnen Bern in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Thomas Helmut Heep, Maike Bouschen und Andreas Rosar.

Am Theater Bielefeld entwarf er die Kostüme für die Deutsche Erstaufführung von Marc-André Dalbavies Oper „Charlotte Salomon“ sowie „Das Rheingold“, beides in der Regie von Mizgin Bilmen. Mit ihr arbeitete er auch am Schauspiel des Theater Bern zu Ingeborg Bachmanns „Malina“ und am Badischen Staatstheater in Karlsruhe.

Weitere Engagements führten ihn an das Norske Teatret in Oslo und das Düsseldorfer Schauspielhaus zusammen mit dem amerikanischem Regisseur Robert Wilson. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Michael Schachermaier und Martin G. Berger. Mit Berger entstanden am Theater Dortmund „Il barbiere di Siviglia“, „Nixon in China“ sowie „Mazeppa“, „Powder Her Face“ an der Volksoper Wien sowie „Der rote Wal“ an der Oper Stuttgart und „Kublai Khan“ am Theater an der Wien.