Melchior Silbersack
Kostümbildner
Melchior Silbersack arbeitet als freie*r Kostümbildner*in, Theater- und Tanzpädagog*in. Er studierte Theaterwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Englische Literatur und Kultur an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz, bevor er sich im Masterstudium der Theaterpädagogik an der Universität der Künste in Berlin auf kollektive Kostümbildentwicklung in Bezug auf Sexualität und Gender spezialisierte. Auf diesem Gebiet verantwortet er seit 2022 verschiedenste Lehraufträge und arbeitet mit Menschen aller Altersklassen zu kleidungs- und kostümspezifischen Themen wie dem queeren Potential von Mode, dem Aufbrechen von stereotypen Sehgewohnheiten und dem Hinterfragen gesellschaftlicher Normen (auf der Bühne).
Nach zahlreichen Kostümbildern in Performances und in der freien Szene ist Melchior Silbersack als Kostümbildner*in an Theatern und Opernhäusern deutschlandweit engagiert. An der Oper Leipzig arbeitete er eng mit Regisseurin Marlene Hahn zusammen an Sir Peter Maxwell Davies’ „Majesty & Madness“ als auch Verdis „Falstaff“. In der kommenden Spielzeit wird er für das Leipziger Ballett das zweite Mal das Format „Black Box/ Elegien - Black Box II“ ausstatten sowie das Kostümbild für Anne Jungs Neukreation im Doppelabend „Sibelius / Bruckner“ verantworten. Neben der Arbeit mit Lucia Reichard an der Musikalischen Komödie („Ein wenig Farbe“) undJohannes Pölzgutter am Mittelsächsischen Theater („Cabaret“) führte ihn die Arbeit an Rossinis „Il barbiere di siviglia“ sowie Loewes „My Fair Lady“ mit der Regisseurin Sonja Trebes an das Landestheater Coburg.