Marie-Louise Hertog

Tänzerin

Marie-Louise Hertog, geboren in den Niederlanden, absolvierte ihre Tanzausbildung an der Kunsthochschule Codarts in Rotterdam. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie mit Choreograf*innen wie Jiří Kylián, Michael Schumacher, Jan Martens und Sjoerd Vreugdenhil. Im Jahr 2015 war sie Tanzstipendiatin der Kylián-Foundation. Ihr letztes Studienjahr verbrachte sie beim Scapino Ballet Rotterdam.

Nach ihrem Abschluss 2016 tanzte sie für Nanine Linning am Theater Heidelberg und arbeitete anschließend als choreografische Assistentin von Nanine Linning beim Bayerischen Staatsballett sowie bei der Nanine Linning Dance Company. Ab der Spielzeit 19.20 ist Marie-Louise Hertog Mitglied der MiR Dance Company am Musiktheater im Revier unter der Leitung von Giuseppe Spota. Dort war sie u. a. in Choreografien von Giuseppe Spota, Marcos Morau, Roy Assaf, Felix Landerer, Sita Ostheimer, Anat Oz, Liliana Barros, Emma Evelein, Maura Morales, Akira Yoshida, Caroline Finn, Mauro Bigonzetti und Olivia Court Mesa zu sehen. Mit der Spielzeit 26.27 bleibt sie in der Gelsenkirchener Company, nun unter dem Namen TanzGelsenkirchen, geleitet von Muhammed Kaltuk.

Ihre Arbeit bewegt sich zunehmend zwischen Tanz, Kameraarbeit und Schauspiel und umfasst neben Bühnenproduktionen ebenso Tanzfilme, Musikvideos und Filmprojekte, darunter eine Rolle in der deutschen Serie „Testo“. Zudem entwickelt sie eigene choreografische Arbeiten und schuf zuletzt mit „Sacre“ ihre erste Auftragsarbeit für das Scapino Ballet Rotterdam im Rahmen des Doppelabends „Origin“. Regelmäßig ist sie außerdem als Workshopleiterin im In- und Ausland tätig.