Am Ende der Welt
Restart – Wir schreiben das Jahr 2032: Zwischenmenschliche Energien haben sich derart verschlechtert, sodass die gesamten globalen Energiesysteme zu kippen drohen. In der Uraufführung der Science-Fiction-Mini-Oper taumeln die Zuschauenden mit VR-Brillen in dystopische Zukunftsszenarien dem Ende der Welt entgegen. Dieses Ende beginnt im virtuellen Wohlfühl-Computerspiel. Physikerin Kassandra und Soziologin Judith vertreiben sich im Spiel die Zeit, noch unwissend darüber, dass ihre gewohnte Realität kurz vorm Untergang steht. Von Level zu Level machen sich immer mehr Störungen bemerkbar, Missionen wiederholen sich oder brechen ab. Nebenbei warnen neueste Forschungsergebnisse aus der Kernphysik vor dem kurz bevorstehen Bruch fundamentaler physikalischer Gesetze. Teilchen beschleunigen sich in Endlosschleife, globale Konflikte rauschen im Radio. Kassandra und Judith verlieren die Kontrolle. Was tut man, wenn die Welt zerfällt? RESTART: Man fängt von vorne an… Die erste Opernproduktion vom MiR.LAB feiert in einem leerstehenden Großraumbüro am Gelsenkirchener Bahnhofsvorplatz Premiere und ist zudem Teil des Places Festivals 2024.
Sci-Fi-Oper
Mitwirkende
TEAM
Regie, Komposition – Nora Krahl
Bühne, Kostüm – Amir Baltić
Text – Christoph Clausen
Creative Technology – Bariş Pekçağliyan
Creative Technology – Warja Rybakova
3D Artist – Alptuğ Çavuş
Technical Artist – Irina Shutova
Ton – Kolya Wulf
Regieassistenz – Jari Kunter
Outside Eye – Friederike Brendler
Kamera – Tong Geng
Development – XR_Unites, HTW Berlin
Head XR Developer – Leonid Barsht
Head XR Development – Laura Magdaleno Amaro
Digitale Medienproduktion, XR-Development – Ekaterina Losik
XR-Development – Manja Wischer
Projektmanagement XR_Unites – Maja Stark
CAST
Sopran – Lisa Ströckens
Schauspiel – Laura Waltz
Stimme Eisverkäufer – Giovanni Verga
Stimme Chef – Daniel Jeroma
Radiosprecher – Maximilian Teschemacher
MiR Statisterie
Location
Bahnhofsvorplatz 5
45879 Gelsenkirchen
In deutscher Sprache, für 8 Zuschauer*innen, Dauer: 45 Minuten, keine Pause, nicht Rollstuhlgerecht
Während der Aufführung tragen alle Gäste eine VR-Brille. Dabei wird die optische Wahrnehmung verändert und das Gehirn kurzfristig beeinflusst. Selten können leichte Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen bei der Nutzung auftreten. Das Tragen einer Brille unter der VR-Brille ist je nach Größe des Modells eingeschränkt möglich.