4. Sonntagskonzert
- Konzert
Im Dialog mit der überwältigenden schottischen Natur stand Felix Mendelssohn in seiner dramatischen „Hebriden”-Ouvertüre. Das sturmumtoste Inselreich des
legendären Königs Fingal machte einen tiefen Eindruck auf den jungen Schottland-Reisenden. Ein feinsinniges Zwiegespräch entfalten Violine und Viola in Mozarts
Sinfonia concertante, hier gespielt von Konzertmeisterin Sun Keiner und Solobratscherin Sae Ito. Sie gehört mit ihrer Ausgewogenheit und Melodienseligkeit
zu den schönsten Konzertwerken Mozarts. Mit der Musik vergangener Epochen trat Johannes Brahms immer wieder in Dialog. In seiner Serenade Nr. 2 knüpfte
er an Mozart an und bahnte sich zugleich den Weg zur großen Sinfonie. Clara Schumann fand „kein Wort für die Wonne, die [ihr] dies Stück verschafft“. Mark Rohde
ist GMD am Mainfranken Theater Würzburg.
Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
„Die Hebriden“ Konzertouvertüre h-Moll op. 26
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364
Johannes Brahms (1833–1897)
Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16
Contributors
Direction
- Musikalische Leitung
- Mark Rohde
Cast
- Violine
- Sun Keiner
- Viola
- Sae Ito
Gefördert von der Sparkasse Gelsenkirchen