Sandra Wissmann

Inspizientin

Nach ihrem Studium der Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum war Sandra Wissmann seit 2004 am MiR engagiert. In dieser Zeit inszenierte sie unter anderem Georg Kreislers Musical „Adam Schaf hat Angst“ sowie „Die Comedian Harmonists“ von Wittenbrink und Greiffenhagen und Kander und Ebbs „Cabaret“. 2014 erhielt sie für ihre Arbeiten den Gelsenkirchener Theaterpreis.

​Seit der Spielzeit 2014.15 ist Sandra Wissmann als freischaffende Regisseurin tätig, blieb dem MiR jedoch verbunden und inszenierte hier u. a. Georg Kreislers Musical „Heute Abend – Lola Blau“, Arlens „Der Zauberer von Oz“, Lehárs „Die lustige Witwe“ und zuletzt die Revue-Operette „Drei Männer im Schnee“ von Eichhorn, Koselleck, Israel und Pigor nach dem Roman von Erich Kästner.

Weitere Regiearbeiten umfassen u. a. Lortzings „Der Wildschütz“ am Theater Osnabrück, Loewes „Brigadoon“ am Theater Hof, Kálmáns „Die Csárdásfürstin“ und Falls „Madame Pompadour“ am Theater Koblenz.

Seit 2017 ist Wissmann regelmäßig Gast bei den Gandersheimer Domfestspielen – dort setzte sie „Die Comedian Harmonists – Teil II“, „Spatz und Engel“, „Die Drei von der Tankstelle“, „Der kleine Horrorladen“ und zuletzt Wildhorns „Bonnie & Clyde“ in Szene.

2023 hatte ihre Inszenierung des Musicals „Der Mann, der Sherlock Holmes war“ von Schubring und Adenberg am Theater Bielefeld Premiere – diese Produktion erhielt zwei Nominierungen beim Deutschen Musical Theater Preis 2024.

​2025 inszenierte Wissmann Puccinis „La Bohème“ in ihrer Theaterheimat Gelsenkirchen. Zuletzt gastierte sie in der Spielzeit 2026 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und inszenierte dort Stephen Sondheims „Sweeney Todd“.

Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin arbeitet Wissmann als freischaffende Stage Managerin und künstlerische Produktionsleitung, unter anderem bei der RuhrTriennale. Seit der Spielzeit 23.24 ist sie als Inspizientin am MiR engagiert.