Juana Inés Cano Restrepo

Regisseurin

Juana Inés Cano Restrepo (* 1991) ist eine österreichisch-kolumbianische Regisseurin mit Wohnsitz in Lyon. Ab 2010 sammelt sie erste Erfahrungen als Regieassistentin an der Oper Graz und kann seitdem auf eine Zusammenarbeit mit u.a. Claus Guth, Philipp Stölzl, Olivier Tambosi und Vasily Barkhatov in New York, Madrid, München, Wien, Lyon, Aix-en-Provence und Bregenz zurückblicken.

Ihr Regiedebüt gab sie 2016 an der Oper Graz mit „Susannens Geheimnis“. Es folgten zentrale Werke des Repertoires wie „Carmen“ und „La Bohème“ in Hildesheim, „Rigoletto“ in Freiberg, „Hoffmanns Erzählungen“ und „Der fliegende Holländer“ in Chemnitz, „Madama Butterfly“ in Regensburg und „Don Giovanni“ an der Folkwang Universität der Künste. Außerdem gab sie ihre Hausdebüts am MusikTheater an der Wien („María de Buenos Aires“) und der Staatsoperette Dresden („Die Bajadere“), zeichnete für die österreichische Erstaufführung von Trojahns „Euridice – Die Liebenden, blind“ an der Neuen Oper Wien verantwortlich und verfasste eigene Libretti („Musenstaub und Musenkuss“ sowie „Die Stimme der Meerjungfrau“).

Außerhalb des deutschen Sprachraums inszenierte sie „La Damnation de Faust“ anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Oper Liepāja und gab mit Martinůs „Griechischer Passion“ ihr Frankreich-Debüt beim Festival „Pulsations“ in Bordeaux unter der musikalischen Leitung von Raphaël Pichon. Vom Festival d’Aix-en-Provence wurde sie eingeladen, am „Women Opera Makers“-Workshop 2026 unter der Leitung von Katie Mitchell teilzunehmen.

In der Spielzeit 26.27 ist sie für „Der Räuber Hotzenplotz“ erstmals am MiR zu Gast und inszeniert am Staatstheater Regensburg „Les Contes d’Hoffmann“.