Constanze Jader
Sängerin
Die deutsche Mezzosopranistin Constanze Jader studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Dr. Ewa Wolak, Julia Varady und Wolfram Rieger in dessen Liedklasse. Zusammen mit dem Brandenburgischen Staatsorchester sang sie die Partie des Hänsel aus Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Sie debütierte in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin mit „My Corporate Identity“ von Thierry Tidrow. Daraufhin schrieb Tidrow für sie und das Ensemble LUX:NM die Mono-Oper „Prothesen der Autonomie“, deren Uraufführung den Berliner Opernpreis gewann. An der Staatsoper Unter den Linden Berlin debütierte sie in der Rolle der Agni in Claude Viviers „Kopernikus“ und war dort anschließend als Emma in „Schneewittchen“ von Engelbert Humperdinck/Wolfgang Mitterer engagiert.
Sie war Teil des Eppaner Liedsommers 2021 unter der Leitung von Brigitte Fassbaender. Als Konzertsängerin trat sie u. a. im Education Programm der Berliner Philharmoniker, mit der Schola des Rundfunkchores Berlin sowie in Oratorien in Deutschland und der Schweiz auf. Beim internationalen Zdeněk Fibich-Wettbewerb gewann sie den 2. Preis sowie zwei Sonderpreise. Sie war Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins sowie der Hanns und Steffy Eisler Stiftung.
Unter der Leitung von Robin Ticciati verkörperte Constanze Jader mit dem Deutschen-Symphonie-Orchester Berlin die Titelpartie von Brittens Oper „The Rape of Lucretia“.
Am Theater Bremen stand sie u. a. als Ottavia in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“, als 3. Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“, als Hannah Pitt / Rabbi Chemelwitz / Henry in Eötvösʼ „Angels in America“, als Pasqualita in John Adams’ „Dr. Atomic“ und als Dryade in „Ariadne auf Naxos“ sowie in vielen weiteren Rollen auf der Bühne. Gastengagements in verschiedenen weiteren Rollen führten sie unter anderem an die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, das Staatstheater Darmstadt, das Deutsche Nationaltheater Weimar und ans Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Hier sang sie Meg Page in „Falstaff” von Verdi sowie Orpheus in Glucks „Orpheus und Eurydike”.
Ab der Spielzeit 26.27 ist sie Teil des Ensembles am MiR Gelsenkirchen.